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| Handball:
(HSG Düsseldorf) |
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Düsseldorfer Löwen unterliegen bei den Berliner Füchsen
Die HSG Düsseldorf war am 7. Spieltag beim Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin chancenlos. Das Team von Trainer Goran Suton unterlag vor 7.926 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle mit 27:32 (10:20). Nach einem Zehn-Tore-Rückstand zur Halbzeitpause, erkämpfte sich die HSG im zweiten Durchgang noch ein gutes Ergebnis. Bei den Blau-Gelben war Michael Hegemann (6 Tore) erfolgreich, bei den Füchsen avancierte Kjetil Strand mit neun Treffern zum erfolgreichsten Schützen.
Viel hatten sich die Düsseldorfer Handballer in der Max-Schmeling-Halle beim Gastspiel bei den Füchsen Berlin vorgenommen. So änderte Coach Goran Suton seine Startaufstellung und begann mit Michael Hegemann (Links), Andrej Kogut (Mitte), Andrej Kurchev (Rechts) im Rückraum sowie Frank Berblinger und Marcel Wernicke auf Außen und Patrick Fölser am Kreis. In der Deckung kam Max Ramota für Andrej Kurchev.
HSG-Kapitän Michael Hegemann glich in der 3. Minute zum 2:2 aus, danach trugen sich Strand und Bult jeweils zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein und die Füchse führten vor 7.926 lautstarken Zuschauern im Fuchsbau mit 4:2. Patrick Fölser konnte im Gegenzug auf 3:4 verkürzen, doch Marcel Wernicke erhielt kurze Zeit später eine Zeitstrafe. Diese Überzahl-Situation nutzten die Füchse eiskalt aus und setzten sich bis auf 7:3 ab.
Die Füchse standen sehr gut in der Deckung und hatten zudem mit Petr Stochl einen überragenden Keeper, der gleich mehrfach gute Möglichkeiten der Blau-Gelben zunichte machte. So gelang es den Bundeshauptstädtern bis zur 24. Minute auf 16:6 zu erhöhen. Beim Spielstand von 20:10 wechselten beide Teams die Seiten.
„Wir haben einfach zu viele Tore kassiert, die wir vermeiden wollten“, so Goran Suton nach dem Spiel. „Die Halbpositionen waren vor allem nicht aggressiv genug und so kamen die Berliner zu einfachen Toren vor allem durch Schlagwürfe.“ Doch die von Goran Suton in der Halbzeit gewählten Worten erreichte die Mannschaft, sie kam wie ausgewechselt aus der Kabine und zeigte ihr Kämpferherz. Andrej Kurchev machte in den zweiten dreißig Minuten Platz für den Kroaten Nikola Kedzo. Auch nach einem 15:27-Rückstand (40. Minute) ließ sich die Mannschaft nicht entmutigen und fightete weiter, wollte die Heimreise mit einem besseren Resultat antreten. Kurz vor dem Ende der Partie verkürzte die HSG durch Marcel Wernicke auf 26:30. In der Schmeling-Halle, die in der ersten Halbzeit einem Tollhaus glich, war es nun sehr ruhig geworden. „Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen zu kämpfen und gut in der Deckung zu stehen“, so Suton. „Das hat gut geklappt, wir haben das Ergebnis noch ordentlich gestalten können. Aber die Entscheidung fiel schon in der ersten Halbzeit.“ Auch Füchse-Coach Dagur Sigurdsson bescheinigte der HSG im zweiten Durchgang eine gute Leistung. „Düsseldorf hat gut gespielt und einige Gegenstoßtore erzielen können“, so der Isländer. „Ich bin froh, dass wir eine gute zweite Halbzeit gespielt haben. Mit derselben Einstellung werden wir gegen Hannover die Punkte bei uns in Düsseldorf halten“, so Manager Frank Flatten nach dem Spiel.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 02.12.2009, 12:10 Uhr
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