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(HSG Düsseldorf) |
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Kastellaun freut sich auf die HSG Düsseldorf / Kogut erfolgreich operiert
Am Donnerstagmittag reist die HSG Düsseldorf zum viertägigen Trainingslager ins schöne Kastellaun. Coach Georgi Sviridenko will im Hunsrück die Neuzugänge noch stärker integrieren, zudem sollen taktische Grundlagen gebildet werden. Seit knapp einer Woche leitet Georgi Sviridenko das Training der Blau-Gelben. Ein anderer Wind weht seitdem im Burg-Wächter Castello. "Ich bin sehr zufrieden mit meinen Jungs", so der Weißrusse. "Die Jungs sind heiß, ziehen voll mit und wollen sich aufdrängen, das ist auch gut so." In den ersten Einheiten legte der ehemalige Coach des Dessau-Roßlauer HV vor allem Wert auf den athletischen Bereich. "Aber natürlich haben wir auch einiges mit dem Handball selbst gemacht." Am Donnerstag reist das Trainergespann Georgi Sviridenko und Ronny Rogawska dann gemeinsam mit einem 15-köpfigen Kader - nur der frisch am Meniskus operierte Andrej Kogut fehlt - nach Kastellaun. In der rund 15.500 Einwohner starken Verbandsgemeinde, die aus 32 Ortsgemeinden besteht, hat der 44-jährige Sviridenko mit der Mannschaft viel vor. So stehen insgesamt sechs Einheiten in der Sporthalle an, zwei weitere im Kraftraum, zudem steht am Samstagabend ein erstes Testspiel auf dem Programm. Zudem soll der neue Kapitän der Blau-Gelben gewählt werden und die diversen Ämter sollen ebenfalls vergeben werden. "In Kastellaun finden wir ideale Bedienungen", so Co-Trainer Ronny Rogawska, der bereits vor Ort war und die Örtlichkeiten bereits begutachtet hat. "Innerhalb von nur fünf Minuten erreichen wir vom Hotel einfach alles - Schwimmbad, Fitnessstudio, die Laufbahn im Stadion, einen Beach-Handball-Platz sowie die Sporthalle und eine Sauna." Wie die Jungfrau zum Kinde kam die HSG Düsseldorf auf Kastellaun als Ort für ein Trainingslager. Peter Henn, der seit letzter Saison mit seinem Unternehmen "KVF Wirtschaftsberatung GmbH, 40468 Düsseldorf, Mitglied im Club 100 ist, stammt ursprünglich aus Kastellaun, wo er früher selbst auch aktiver Handballer war. Henn schlug den HSG-Verantwortlichen seine ehemalige Heimat vor. Unterkommen die Düsseldorfer Handballer, die im Hunsrück die Grundlagen für die sofortige Rückkehr in die Handball-Bundesliga legen wollen, im Burg-Stadt-Hotel in Kastellaun. Mit dem Geschäftsführer Heiko Stemmler spielte HSG-Sponsor Peter Henn früher gemeinsam Handball, vermittelte den Kontakt ebenfalls. Stemmler wiederum freut sich ganz besonders über das Arrangement einer Düsseldorfer Mannschaft, da er selbst zehn Jahre lang in Düsseldorf gelebt, studiert und gearbeitet hat und Fan des Düsseldorfer Sports ist. Das sich Kastellaun auf die Zweitliga-Handballer der HSG Düsseldorf freut, zeigt sich im großen Engagement der Einheimischen: So haben die Oberliga-Handballer die Löwen am Donnerstagabend eigens zum Grillen eingeladen, zudem stellt die HSG Kastellaun/Simmern zwei Helfer für das Trainingslager ab, die rund um die Uhr für die Düsseldorfer zur Verfügung stehen. Am Samstagabend findet um 19 Uhr das Testspiel zwischen Oberligist HSG Kastellaun/Simmern und Zweitligist HSG Düsseldorf in der Sporthalle Kastellaun, Integrierte Gesamtschule, Albert-Schweitzer-Straße, 56288 Kastellaun) statt. Am Sonntagabend geht es dann für die Düsseldorfer am Abend zurück in Landeshauptstadt. Zuvor wird Max Ramota beim abschließenden Grillabend Gelegenheit haben, um seinen 30. Geburtstag mit seinen Mannschaftskameraden zu feiern. Kogut erfolgreich operiert Andrej Kogut wurde am Dienstag in Bonn bei Dr. Kurt Steuer, der unter anderem auch die Deutsche Handball-Nationalmannschaft betreut, erfolgreich operiert und wird bereits heute wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Wie Dr. Thomas Pauly, der Mannschaftsarzt der HSG Düsseldorf am Mittwochmorgen mitteilte, wurde bei Kogut ein Meniskusriss am linken Knie festgestellt. "Zwei Wochen lang muss er nun mit Unterarmgehstützen (UAG) entlasten", so Pauly weiter. Der Mannschaftsarzt rechnet mit einer Ausfallzeit von rund sechs Wochen. Salamander Stuttgart stellt Spielbetrieb ein Seit dem späten Dienstagabend gibt es Gewissheit über die Zukunft des SVK Salamander Stuttgart. Der vor wenigen Tagen eingesetzte Insolvenzverwalter Steffen Beck teilte in einer Pressemitteilung mit, "dass eine Sanierungschance nicht mehr besteht." Das Ziel, den Spielbetrieb für die kommende Runde doch noch möglich zu machen, ist jedoch nach intensiven Gesprächen mit Spielern, Sponsoren und weiteren Entscheidungsträgern verfehlt worden. Damit wird die 2. Handball-Bundesliga in der Saison 2007/2008 mit nur 17 Vereinen an den Start gehen.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 25.07.2007, 13:03 Uhr
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